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LEONI-Aktie: Verlagerung der Arbeitsplätze in Niedriglohnländer ist weit fortgeschritten 22.03.2012
Goldman Sachs
New York (www.aktiencheck.de) - Stephan Pütter, Stefan Burgstaller und Ashik Kurian, Analysten von Goldman Sachs, stufen die Aktie von LEONI (ISIN DE0005408884 / WKN 540888) unverändert mit "neutral" ein.
Im Rahmen einer Studie zur Branche der europäischen Automobilzulieferer seien die Bewertungsmodelle überarbeitet worden. Nach den jüngsten starken Kurssteigerungen bei den Reifenherstellern biete der Sektor nun attraktivere Investmentgelegenheiten.
Im Zuge einer Erhöhung der EBIT-Prognose für den Zeitraum 2012 bis 2014 um 2 bis 14% werde das 12-Monats-Kursziel für die LEONI-Aktie von 45,00 auf 51,00 EUR heraufgesetzt. Die EPS-Schätzungen würden sich für 2012 nun auf 5,24 EUR belaufen und für 2013 auf 4,75 EUR.
Die aktuellen Renditen auf das eingesetzte Kapital seien zwar beeindruckend, wohl aber auf Dauer nicht zu halten. Ein härterer PKW-Markt in Europa in diesem Jahr dürfte bei Zulieferern zu einem erhöhten Preisdruck führen, vor allem in niedrigeren Mehrwert-Segmenten wie Wiring. In der Vergangenheit habe LEONI beim Ausgleich von Preisdruck mit Produktivitätsgewinnen einen exzellenten Job gemacht. Da aber bereits 75% der Aktivitäten in Niedriglohnländern verlagert seien, dürften dem Unternehmen weitere Produktivitätsverbesserungen schwer fallen. Insofern nehme das Risiko zu, dass die Erträge in 2012 ihren Höhepunkt erreichen würden.
Vor diesem Hintergrund lautet die Einschätzung der Analysten von Goldman Sachs für die Aktie von LEONI weiterhin "neutral". (Analyse vom 22.03.12) (22.03.2012/ac/a/d)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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